Therapiekurse

Therapiekurs

Selbstwert, Selbstfürsorge und Hypnose
Trance-kognitive Strategien im Umgang mit Selbstzweifel


Akute Verletzungen des Selbstwertes (Trennung, Kündigung, Erkrankung) sind die häufigsten Anlässe zur Aufnahme einer Psychotherapie. Nicht nur in der tiefenpsychologischen Bearbeitung wird erkennbar, dass Brüche im Fundament des Selbstwertgefühls biographisch weit zurückreichen und mit der Ausbildung depressiver oder angstgefärbter Symptomatik hoch korrelieren. Der Moment der Krise ist nur scheinbar ungünstig zur heilsamen Bearbeitung dieser alten Verletzungen oder misslichen Ettikettierungen, kann doch gerade sie als Ausgangspunkt für gründlichere Bearbeitung und persönliche Entwicklung therapeutisch genutzt werden. Konzepte von Nathaniel Brandon und Astrid Schütz kommen zur Sprache, aber auch das Konzept der Selbstfürsorge von Kristin Neff, für das Patienten intellektuell meist offen, aber emotional viel schwerer zugänglich sind.

Für die Bearbeitung der auslösenden biographischen Zuschreibungen wie auch zur Öffnung für den freundlicheren Umgang mit sich selbst ist natürlich Hypnotherapie als erlebnisorientierte Therapieform hochwirksam und kognitionspsychologischen oder einsichtsorientierten Strategien in ihrer Effektivität meist überlegen oder kann diese zumindest hochwirksam unterfüttern.

Aus der großen Bandbreite an (auch selbst-)hypnotischen Interventionen sollen mehrere in Fallvignetten exemplarisch dargestellt werden. Die Teilnehmer sind aber vor allem eingeladen, diese Wege in Kurztrancen im Gruppen- oder Einzelsetting zu erproben und so auch ein Stück Selbsterfahrung in Trance zu erleben.